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Erst „Smombie“ – dann Brille

Das Jugendwort des Jahres 2015 lautet „Smombies“. Das sind Leute, die überall auf ihr
Smartphone blicken wie „Zombies“.
Nun wird vermutete, dass die immer stärker zunehmende Nutzung von Smartphones, Tablets und PCs weltweit insbesondere bei den Sechs- bis 15-Jährigen zu einer starken Zunahme der Kurzsichtigkeit führt.
Aktuelle Studien, insbesondere aus Asien und Australien, belegen, dass hiergegen etwas getan werden kann:
• täglich mindestens zwei Stunden Aufenthalt im Freien
• der Abstand zum Bildschirm sollte mindestens 30 Zentimeter betragen – größere Bildschirme sind dabei vorteilhaft
• nach 30 Minuten Lesen sollten zehn Minuten Pause gemacht werden

Hintergrund dieser Empfehlungen sind Studienergebnisse aus China, Taiwan und Australien: bereits täglich 45 Minuten Tageslicht reduzierte die Häufigkeit von Kurzsichtigkeit um rund 30 Prozent und 80 Minuten Tageslicht sogar um 60 Prozent. Der Grund dafür sei biologisch erklärbar. Bei hellem Tageslicht von 10.000 Lux, werde von den Nervenzellen der Netzhaut mehr des Botenstoffs Dopamin gebildet. Dieser stoppe bei Kindern und Jugendlichen das Wachstum des Augapfels, sobald er die normale Länge erreicht habe. Werde zu wenig Dopamin gebildet, fehle diese Regulation und der Augapfel wachse weiter, was zur Kurzsichtigkeit führt.
In geschlossenen Räumen herrschten im Vergleich zu hellem Tageslicht nur 500 Lux. Darum sei Tageslicht im Freien so wichtig.
Quelle: Ophthalmologische Nachrichten 7-2016