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Augenuntersuchung für ältere Autofahrer

Wie das deutsche Ärzteblatt in seiner Ausgabe vom 5.10.2012 berichtet, hat die wissenschaftliche augenärztliche Gesellschaft (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) auf ihrer letzten Jahrestagung erneut regelmäßige augenärztliche Kontrollen für alle Kraftfahrer ab dem 50. Lebensjahr gefordert. Mindestens ein Drittel der über 70-Jährigen sei wegen Sehstörungen bei nächtlichem Autofahren gefährdet, wurde auf dem Jahreskongress 2012 der DOG in Berlin betont.

Zu den Sehfehlern, die sich zunächst erst schleichend in der zweiten Lebenshälfte entwickeln, zählen vor allem die Linsentrübung durch den  grauen Star, die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und das Glaukom (grüner Star), welches durch Nervenfaserschädigungen unbemerkt zu Gesichtsfeldausfällen führen kann.

Schätzungsweise 9,8 Millionen Bundesbürger leiden an grauem Star, etwa 4,2 Millionen sind von AMD oder deren Frühstadien betroffen. Circa 2,2 Millionen Patienten sind an einem Glaukom oder dessen Frühstadien erkrankt. Hinzu kommen Autofahrer, die nach einem Schlaganfall unter Gesichtsfeldausfällen leiden, ohne es zu wissen.

Besonders unfallträchtig ist das eingeschränkte Dämmerungssehvermögen und die erhöhte Blendempfindlichkeit – beides häufig Folgen des grauen Stars. Dabei lässt auch die Wahrnehmung von Kontrasten und Farben stark nach.

Regelmäßige spezielle Augenuntersuchungen  sollte mit dem 60., 65. und dem 70. Lebensjahr wiederholt werden. „Danach in Abständen von zwei bis drei Jahren“, rät Prof. Dr. Dr. med. Bernhard Lachenmayr, Vorsitzender der Verkehrskommission der DOG.